Dr. Hans-Walter Ruckenbauer Geb. 1970. Diplomstudien der Biologie, der Theologie und der Rechtswissenschaften in Graz. Magister theologiae (1995) mit einer Arbeit im Bereich Ästhetik und Theologie. Univ.-Ass. am Institut für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz. 1999 Doctor theologiae mit einer Arbeit im Bereich Philosophie (zu naturalistischen Ethikkonzeptionen). Vizepräsident der Österreichischen Nietzsche-Gesellschaft. Existenzanalytischer Berater und Logotherapeut in Ausbildung unter Supervision; Philosophische Praxis für Medizin-Ethik. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der Philosophie (19. Jahrhundert), Medizinische Ethik, Philosophical Counseling und Psychotherapie. Wichtige Veröffentlichungen (Auswahl): Moralität zwischen Evolution und Normen. Eine Kritik biologistischer Ansätze in der Ethik (2002); Zwischen Gleichheitspostulat und Glücksoptimierung. Zur Problematik utilitaristischer Argumentation , in: Kolb A. / Esterbauer R. / Ruckenbauer H.-W. (Hg.), Ökonomie - Ökologie - Ethik. Vom Wissen zum richtigen Handeln (1997), 70-89; Paul Rée: Der Ursprung der moralischen Empfindungen. Kommentierte Studienausgabe (zus. mit Hans-Joachim Pieper und Michael Rumpf), Bonn 2004 (Nietzsche Denken 4) [in Vorbereitung]. Lehr- und Vortragstätigkeit in medizinethischen Belangen: Lehrbeauftragter für "Medizinische Ethik" an der Akademie für den medizinisch-technischen Laboratoriumsdienst des Landes Steiermark in Graz (seit 2001); Einführung in die Medizinethik (= Vorlesung im Rahmen der "Einführung in die Medizin" an der Karl-Franzens-Universität Graz, WS 2002/03). Einführung in die Medizinethik (= Vorlesung im Rahmen der "Einführung in die Medizin II" an der Medizinischen Universität Graz, SoSe 2004). Medizin-Ethik (= 3-tägiges Seminar auf den Österreichischen Ärztetagen, Grado, 16.-22.05.2004). Laufend ethische Fallanalysen sowie Ethik-Konsile / ethische Supervision für Stationsteams und Gruppen (wie z.B. Ethik-Gruppe des Hospiz-Vereins Steiermark). |